Stolpersteinverlegung am 17. November 2009

Die "Arbeitsgruppe Stolpersteine" lädt ein zur Stolpersteinverlegung am Dienstag, dem 17.11.09 in Fürstenwalde.

Begonnen wird 15.00 Uhr in der Eisenbahnstraße 122.
Stolpersteinverlegung, Gunter Demnig 2007Dort wohnten Max und Johanna Gerber. Max Gerber wurde im September 1942 nach Theresienstadt und weiter nach Treblinka deportiert, seine Frau Johanna starb etwa Mai/Juni 1942 in Berlin an einem Schenkelhalsbruch, weil ihr die medizinische Hilfe verweigert wurde.
Von der Eisenbahnstraße geht es weiter in die Reinheimer Straße, wo am Durchgang zum Doppelgänger (gegenüber dem Marktplatz)drei Stolpersteine für Betty, David und Erich Heymann verlegt werden (ca. 15.20 Uhr).
David und Betty Heymann wurden im Juni 1942 nach Sobibor deportiert, ihr Sohn Erich mit seiner Frau Fanni im März 1943 nach Auschwitz.
Sowohl die Gerbers als auch die Heymanns waren Kaufleute, Erich Heymann ist in Fürstenwalde geboren.
Im Anschluss an die Verlegung lädt die "Arbeitsgruppe Stolpersteine" in die Dachetage der Kulturfabrik ein, wo Museumsleiter Guido Strohfeldt bei Tee und Keksen über "Fürstenwalde zwischen 1933 und 1945" mit Dias und Fotos erzählen wird. Ergänzt werden diese Erzählungen mit Texten aus dem Buch von Gerhard Goßmann "Geboren 1912". Goßmann ging mit Erich Heymann, der ebenfalls 1912 geboren wurde, in dieselbe Klasse und erzählt in seinem Buch einige interssante Details über ihn. Darüberhinaus sind sicherlich auch die Teile aus dem Buch interessant, wo es um den "NS-Roland" vor dem Rathaus geht. Auch hier beschreibt Goßmann in seinem Buch einige Details.